Das heutige Ziel war Sanur, ein Badeort Denpasars. Wie gewohnt wollten wir am Vortag die Reise mit einem Shuttle-Bus organisieren. Dieses Mal gestaltete sich dies aber nicht so einfach wie gedacht.

Auf Bali gibt es an vielen Orten eine sogenannte Taxi-Mafia. Noch nie haben wir diese so stark gespürt wie in Padang Bai. Es gibt weit und breit kein offizielles Taxi und auch das Bus-Unternehmen, welches in ganz Indonesien Standorte hat, zog sich aus dem Zentrum zurück. Via E-Mail Kontakt mit der Zentrale des Bus-Unternehmens haben wir dann aber die neue, nicht auf der Website verzeichnete, Adresse erhalten. Die neue Haltestelle ist auf einem Hügel. Es liegt ein kleiner Fussmarsch vor uns. Unterwegs hören wir das altbekannte «Transport? Cheap Cheap». Wir sagen höflich nein und verfallen dann in Schweigen, wenn die Typen uns noch einige Meter hinterher fahren. Selbst ein kleiner Junge wollte uns schon über den Tisch ziehen. Die Bande hat die Stadt sogar mit Plakaten beklebt, auf denen sie alle offiziellen Agenturen verbietet. Es scheint auch einigermassen zu funktionieren.

Nach dem kurzen Marsch erreichen wir unser Ziel. Das Bus-Unternehmen hat sich in einem kleinen Warung (Indonesisch für Lädelchen) eingemietet. Ab dann läuft alles mit der gewohnten Professionalität weiter. Elegant konnten wir die Taxi-Bande umgehen und sind zu einem fairen Preis in Sanur gelandet.


Sanur gefällt uns gut. Es gibt diverse Strände, wo man Schnorcheln oder auch Surfen kann. Bei unserer Ankunft war gerade Ebbe. Dies ermöglichte eine ganz andere Sicht auf den Meeresgrund.

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