Heute stand die Reise nach Da Lat auf dem Plan. Am vorigen Abend hatten wir es noch geschafft, ein Hostel und schlussendlich auch den Bus zu buchen.
Wie wir erfahren hatten, sind die Übernachtungsmöglichkeiten momentan recht knapp. Darum schätzen wir uns glücklich.

Pünktlich an der Busstation warteten wir eine Weile. Plötzlich kam ein Funkspruch und Augenblicke später sassen wir zusammengepfercht in einem Kleintransporter. Wir machten uns schon sorgen, ob und wie wir die sieben Stunden Fahrt überstehen werden. Nach knapp zehn Minuten hielt der Fahrer unverhofft an, alle stiegen aus. Wir befanden uns nun an einer weiteren Bushaltestelle. Von da aus stiegen wir wenige Minuten später in einen grossen Bus ein.

Der Bus war relativ geräumig und vor allem sehr bequem. So liess sich die längere Fahrt gut aushalten. An Raststätten machten wir regelmässig Halt für einen Latrinenbesuch oder eine Verpflegung. Nach der Ankunft beim Busterminal in Da Lat nahmen wir uns ein Taxi zum Hostel.


Das Hostel befindet sich etwas ausserhalb vom Zentrum. Wir wurden sehr nett begrüsst und bekamen sogleich erste Tipps zur Stadt. Heute fand zu unserem Glück der Nachtmarkt statt. Am Strassenrand befanden sich überall kleine Stände und gar ein Teil des Verkehrs wurde umgeleitet. Nach einer Portion Phở machen wir uns auf den Weg.

Trotz der Verkehrssperrung durften die beliebten Motorroller natürlich nicht fehlen. Die Auswahl der Stände war ziemlich beschränkt, ein Grossteil verkaufte Süssigkeiten. Überall gab es Verpflegungsstände und Sonnenbrillen. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Markt machen wir uns zurück auf den Weg ins Hostel. Gerade noch vor dem Monsunregen legen wir uns ins Bett.



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