Heute stand unser letzter Tag auf der Trauminsel Cat Ba an. Wiederum sollte es den gesamten Morgen regnen. Nach dem Frühstück packten wir unsere sieben Sachen zusammen und nahmen das Taxi in die Stadt.
Von dort aus ging es nach dem Mittagessen weiter nach Hanoi. Mittlerweile waren die Regenwolken schon verschwunden, die Sonne schien wieder.

Die Busfahrt war ein Abenteuer an sich: Der Fahrer zirkelte unseren Bus zügig und gezielt durch die kurvige Küstenstrasse und das ohne einen funktionierenden Tachometer. Ganz nach vietnamesischer Art benutzte er die Hupe statt die Bremse.
Am Meeresufer stiegen wir auf ein kleines Motorboot um, welches uns zum Festland brachte. Dort wurden wir sogleich und trotz unserem Widerwillen in einen randvollen Bus verfrachtet. Die anderen Leute, welche mit uns die Reise von Cat Ba aus angetreten hatten, stiegen jedoch alle in einen anderen Bus. Uns kam das etwas merkwürdig vor, wir warteten ab. Spätestens nach dem ersten Austausch mit den neuen Mitreisenden ahnten wir, was passiert war: Der Mann, welcher uns energisch zu diesem Bus beförderte, rechnete wohl einfach eins und eins zusammen. Zwei junge Westeuropäer mit Rucksack können ja nur zu dieser Gruppe gehören. Immerhin hatte diese das gleiche Ziel wie wir. Dass der Bus aufgrund zweier blinder Passagiere nun überfüllt war, störte den Guide der Gruppe nicht. Er nahm einfach einen Klappstuhl und setzte sich in den Zwischengang. Zwei Stunden später kamen wir in der Hauptstadt an.
Hanoi ist nach Ho Chi Minh City die zweitgrösste Stadt in Vietnam. Die Hauptstadt scheint uns bis jetzt viel schöner als Ho Chi Minh City zu sein. Die Stadt selbst ist um einiges sauberer und auch der Verkehr wirkt geregelter. Vielleicht haben wir uns aber nach Ho Chi Minh City auch einfach daran gewöhnt. 🙂
Unser Hostel liegt gleich in der Nähe eines kleinen Sees namens Hoan-Kiem. Rund um den See gilt am Wochenende eine Sperrzone für Autos und Mofas. Dies sorgt für zusätzliche Entspannung. Auf den Strassen herrscht reges Treiben: Es gibt diverse Stände, Tanzvorführungen und überall sind Leute.


In einer Strasse etwas abseits vom Geschehen finden wir ein schönes, kleines Restaurant. Dort geniessen wir das Abendessen bevor wir uns entlang des Sees zurück auf den Heimweg machen.


Morgen klappern wir die Sehenswürdigkeiten von Hanoi ab. Am Abend haben wir eine Nacht ganz in der Nähe des Flughafen gebucht. Denn übermorgen geht es schon weiter nach Bali!

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