Heute auf dem Plan: Sehenswürdigkeiten in Saigon zu Fuss erkunden. Praktischerweise liegt ein Grossteil davon direkt im selben Distrikt.
Die Kathedrale, wie auch das Hauptpostamt, stammen in etwa aus der gleichen Zeit. Das zeigt sich auch klar in der Architektur der beiden Gebäude. Die Kathedrale befindet sich momentan leider gerade im Umbau.


Danach machten wir uns auf die Suche nach einer Essgelegenheit. Ganz in der Nähe des Deutschen Hauses von Saigon fanden wir ein kleines Lokal. Unter Einheimischen probierten wir die traditionell vietnamesische Suppe Phở. Dazu gab es eisgekühlten Jasmintee à discrétion.

Anschliessend machten wir uns auf den Weg in Richtung verschiedener Tempel. Der Fussmarsch (circa 5.3km) zog sich aufgrund diverser Hindernisse zusätzlich in die Länge.
Der erste, den wir fanden, nennt sich «Pagode des Jadekaisers». Zwar ist es Pflicht, lange Hosen zu tragen und die Schultern bedeckt zu halten, aber jede zweite Person fährt mit dem laut dröhnenden Motorroller direkt beim Tempel vor. Wir fragten uns, was man hier unter Ehrfucht oder Respekt genau versteht. Im Tempel ging die Verblüffung weiter: Die wunderbaren, alten Holzstatuen sind umgeben von zahllosen neon-farbigen Blinklichtern. Zu unserem Glück funktionierte nur etwa die Hälfte davon. Jedenfalls rückten auch die restlichen Lämpchen die Statuen in ein uns neues Licht.



Weiter zu den nächsten Tempeln – Glück im Unglück: Aufgrund einer kleinen Abkürzung fanden wir uns plötzlich inmitten einer Art Markt wieder. Eine interessante Mischung zwischen Wohnzimmer, Tierwarenhandel, Handwerksstätte und gewöhnlichem Markt präsentiert sich uns. Die sehr knappen Platzverhältnisse stehen der nahezu unbegrenzten Vielfalt nie im Weg.

Beim nächsten Tempel angelangt, waren wir wiederum erstaunt. Dieses Mal handelte es sich wohl um einen chinesischem (im Gegensatz zum vorherigen – wohl – vietnamesischen) Tempel. Das gefällt uns schon viel besser. Wir staunen über die fantastischen Schnitzereien überall am Tempel.




Die grösste Attraktion in Saigon sind aber die Strassen selbst: Die Anzahl an Mofas gestaltet die Überquerung einer Strasse zu einem echten Abenteuer. Es gilt: Niemals stehen bleiben!



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